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Bootsrenovierung: Holzboote

Bootsrenovierung

Irgendwann ist es soweit: Das geliebte Boot hat schon etliche Jahre auf dem Buckel und ist einfach nicht mehr schön anzusehen. Vom Holz blättert die Farbe ab, dadurch besteht die latente Gefahr, dass der Rumpf irgendwann nicht mehr vollständig wasserdicht ist.

Jetzt ist also Handeln angesagt. Der Bootsrumpf muss renoviert bzw. neu gestrichen werden. Allerdings gibt es insbesondere bei Holzbooten einiges zu beachten. An erster Stelle steht die Auswahl des richtigen Lackes. Grundsätzlich muss Bootslack besondere Anforderungen erfüllen, die bei Holzbooten noch einmal etwas anders ausfallen, als bei Booten aus anderen Materialien (z. B. GFK etc.). Der Lack muss wasserabweisend und dauerelastisch sein, gerade Holz arbeitet bei Einwirkungen der Kräfte des Wassers oft sehr stark.

Nach der Auswahl des passenden Lackes können die Vorbereitungsarbeiten beginnen. Hierzu benötigen Sie die üblichen Utensilien wie Kreppband (z. B. Flachkrepp), Schleifpapier, Spachtel und Cuttermesser. Alle nicht zu lackierenden Flächen am Boot werden nun sorgfältig abgeklebt und die alte Farbe möglichst rückstandlos abgeschliffen.

Nach dem Vorbereiten können die eigentlichen Lackierarbeiten beginnen. Dazu verwendet man sowohl Pinsel (Lasurpinsel, Flachpinsel) als auch Farbwalzen (für die ganz großen Flächen). Am besten eignen sich hierfür Lackierwalzen bzw. Schaumwalzen mit konkavem Profil. Sie ermöglichen das Lackieren in voller Nutzlänge und ohne die sonst üblichen und sehr lästigen Rollerspuren.

Nach dem Lackieren kann noch eine Versiegelung in Form von Klarlack aufgebracht werden.

 

Bildquelle: Anfängerfotograf  / pixelio.de


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