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Bootssanierung: Kunststoff-/ GFK-Boote

Bootssanierung

Nachdem im ersten Teil unserer Serie Bootsrenovierung auf das Lackieren von Holzbooten eingegangen sind, stehen diesmal Boote mit GFK-Rumpf auf dem Plan. Dabei handelt es sich – wie das Kürzel bereits andeutet – um Glasfaser verstärkten Kunststoff, aus dem heute meist kleinere Boote hergestellt werden.

Bezüglich der Vorbereitungsarbeiten unterscheiden sich GFK- und Holzboote nur wenig voneinander. Allerdings kann es passieren, dass sich beim Anschleifen des Materials das Schleifmedium sehr schnell zusetzt. Somit müssen das Schleifpapier bzw. die Schleifscheiben des Schleifgerätes entsprechend öfter gewechselt werden. Tipp: Wer sich die stundenlange Schleifarbeit ersparen möchte, findet im Fachhandel bzw. im Malerbedarf auch spezielle Abbeizmittel für GFK und Kunststoff.

Nun zum eigentlichen Streichen bzw. Lackieren: Da die Oberfläche bei GFK-Booten nach dem Schleifen (oder Beizen) in der Regel sehr glatt ist, raten Experten vom Lackieren mit der Rolle oder mit Pinseln ab. Allerdings geht dann ohne einen Kompressor oder ein elektrisches Farbsprühgerät nichts. Wir meinen: Wer mit einem etwas weniger professionellen Ergebnis leben kann, der kann sein Kunststoff-Boot auch mit Farbpinsel oder Farbroller streichen. Geeignet dafür sind Ring- und Flachpinsel, Lasurpinsel sowie Lackierwalzen (Schaumwalzen), idealerweise mit konkavem Profil.

Falls der Bootsrumpf in unterschiedlichen Farben lackiert werden soll, müssen die Schnittstellen zunächst sorgfältig abgeklebt werden. Dafür eignet sich Kreppband (z. B. Flachkrepp) sehr gut. Mit einem Cuttermesser können die abzuklebenden Bereiche noch feinbearbeitet werden.

Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de


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